Freitag, 18. Juli 2008

17. Juli Edinburgh von oben

Nach einem deftigen englischen Frühstück und leicht müde aber sonst ganz gut drauf machten wir uns auf den Weg in die City. Schnell ein paar Briefmarken besorgt und die Postkarten eingeworfen ging es los, unser Tagesziel anzugehen. Heute wollten wir die mächtigen Berge Edinburghs erklimmen. Mit Power-Schuhen, Bananen und Wasser im Gepäck liefen wir den ersten Bergkamm hinauf. An Höhe und Steile zu nehmend machte sich Franks leichte Abneigung gegen die Höhe bemerkbar. Die Zähne zusammen gebissen erstürmten wir den höchsten Berg Edinburghs, überholt von besessenen Sportlern, welchen den Berg hinauf wie hinunter rannten. Schöne Grüße an die Gelenke.
Leicht erschöpft, wahrscheinlich vom Vortag , machten wir Rast am Golfplatz. Nach kurzer Pause marschierten wir noch einige Kilometer weiter bis wir ein uns vertrautes Gebäude entdeckten . Im PUB mit australischer Bedienung sitzend tranken wir noch einige Bier. Leicht angetrunken gingen wir noch ein bisschen Shopen. Wenig später gab es noch ein Abschiedsessen beim Japaner, welches uns rund 80 Pfund kostete. Zum Abschluss noch ein paar Pints getrunken, verlassen wir nun Schottland. Wir sehen uns in Germany Gruß Frank und Jens


Eine von vielen schönen Gassen


Edinburgh von oben


Jens mit Weitblick


unsere Tour


Ganz oben

16.Juli Edinburgh City

Mit Bagel im Bauch und sehr gut ausgeschlafen machten wir uns auf den Weg zu einer der uns, schon von anderen Städten, bestens bekannten Sightseeing Tour auf. Das Busticket schnell erworben ging es auch schon los. Für drei Pfund mehr konnten vier verschiedene Citytouren mit unserem Ticket nutzen. Nach einer Runde quer durch die wunderschöne Stadt, fuhren wir Richtung Edinburgh Harbour. Dort angekommen bestaunten wir die Royal Britannia die alte sehr große Yacht des britischen Könighauses. Durstig suchten wir das nächste Hafen PUB auf und schrieben einige Postkarten in die Heimat. Kann euch sagen es war keine Touri-Absteige. Gut gelaunt liefen wir Richtung City, dort angekommen, mit vier Kanonen im Gepäck (Bierdosen), gingen wir zu einem live Konzert von Leonard Cohen. Zufällig war dies einer von Franks liebsten Songwriter. Er hätte nie gedacht das er ihn noch einmal live hören würde.... Mit Bier und einer guten, von Mexico gesponserten Zigarette, lauschten wir den stimmungsvollen Klängen. Nach melancholischer Musik machten wir uns, noch immer etwas durstig zum nächsten PUB um die Ecke. Dort trunken wir unser letztes Bier für den Abend. Im Hostel angekommen hatten wir noch einen netten Plausch mit Studenten zwischen Tür und Angel. Ziemlich angetrunken suchten wir danach unser Zimmerchen auf zu unseren Österreicher Mädels. Gruß und voller guter Laune bis Morgen


Touri-Bus



Auf der Burg


Royal Britannia


Schöne Häuser


Glücklich und Zufrieden

Mittwoch, 16. Juli 2008

15.Juli Auf zum letzten Ziel unserer Reisen

Alles eingepackt liefen wir Richtung Busbahnhof. Dort angekommen erworben wir für 16 Pfund zwei äußerst günstige Bustickets nach Edingburh. Nach ca. 4.30 h und einer Vielzahl an Stops erreichten wir das Ziel. An der Bus-Information noch alles für unsere Rückreise zum Glasgow Airport geklärt, machten wir uns dann auf die Suche nach unserer neuen Heimat für die nächsten drei Nächte. Bei der Suche bekamen wir erste Eindrücke der Stadt. Unser Hostel namens Budget Backpackers fanden wir ziemlich Zentral gelegen neben der Haupteinkaufsstraße. Schnell eingecheckt gingen wir wenig später die Stadt erkunden und eine Kleinigkeit essen. Unsere kulinarische Reise führte uns ja schon fast um die ganze Welt, aber so richtig schottisch hatten wir bisher noch nicht gegessen. Kurz entschlossen suchten wir ein typisch schottisches PUB auf. Dort die Karte von oben bis unten gelesen bestellten wir uns Haggis. Für mich gab es sogar eine vegetarische Variante. Haggis ist eine aus Innereien hergestellte sehr gut gewürzte Wurst, welche mit gestampfte Kartoffeln und Rüben serviert wird. Satt und mit schottischem Essen im Bauch suchten wir nach der nächsten Bar mit WiFi, um dort den Blog hochzuladen. Nach ewiger und erfolgloser Suche konzentrierten wir uns dann doch mehr aufs Bierchen trinken. Vielleicht gab es ja morgen eine Gelegenheit um irgendwo ins Netz zu gehen. Nicht mehr durstig suchten wir unser Hostel auf und gingen Schlafen. Bis Morgen


Bei der Arbeit


Unser Hostel


Einkaufsmeile


Die Burg



Schick

14.Juli Besuch bei Nessi

Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zur Touristeninformation, um uns eine schicke Bustour zu Nessi heraus zu suchen. Dort angekommen, kämpften wir und durch die Flut an Informationsblättern. Durch unsere gestiegenen Ansprüche, fanden wir letztendlich keine passende Tour für uns. Schade! Nach kurzer Überlegung und positiven Erfahrungen entschieden wir uns nochmals ein Auto zu mieten. Kurz alles abgeklärt waren wir wieder stolze Besitzer unseres roten Flitzers. Wenig später erreichten wir auch schon Loch Ness. Schnell angehalten und voller Erwartungen suchten wir Nessi vergeblich. Das einzig e was sicherlich ein bisschen seltsam aussah waren die deutschenTouristen die in Wasser glotzten. Nach erfolgloser Suche fuhren wir weiter in Richtung Mallaig an der Westküste Schottlands. Der Ort liegt direkt am Atlantischen Ozean und soll Europas größter Umschlagplatz für Garnelen sein. Viele Kurven später, vorbei am Ben Nevis dem höchsten Berg Schottlands und wunderschönen Landschaften, erreichten wir unser Ziel. Dort angekommen bekamen wir gleich einen Blick auf Schottlands berühmte Nostalgieeisenbahn., welche anscheinend noch mehrmals täglich zwischen Fort William und Mallaig fährt. Ihre Tour soll zu den schönsten Eisenbahnstrecken Schottlands gehören. Vom Hunger gequält suchten wir uns ein nett aussehendes Fischrestaurant. Mutig wie Frank ist, verspeiste er mehr als eine handvoll Jakobsmuscheln. Lecker! Frisch gestärkt erkundeten wir das kleine Örtchen und Hafen. Als wir alles sehenswerte abgelaufen hatten machten wir uns auf zum Auto, die Rücktour planen. Die Rückfahrt ging durch zahlreiche kleine Dörfern und an jede Menge Seen entlang. Eine kleine Kulturpause legten wir bei Ruthven Barracks einer alten Britischen Garnison ein. Gegen 20:30 Uhr und 240 Meilen an Erfahrungen reicher waren wir wieder zurück im Hostel. Zur Stärkung am Abend waren wir sehr gut und sehr sehr scharf indisch Essen. Danach hörten wir live Dudelsackmusik und tranken Bier, bis in die Nacht. Bis morgen



Flotter Flitzer


Daheim bei Nessi


Die Eisenbahn


Blick auf Ben Nevis


Ruthven Barracks


Inverness bei Nacht

13.Juli Aufbruch in den Norden

Frisch, munter und ohne Frühstück machten wir uns auf zu unserem nächsten Abenteuer, Autofahren in Schottland. Nach einem kleinen Spaziergang kamen wir endlich bei FOCUS Vehicle an. Die Bürokratie hinter uns gebracht, waren wir stolze Besitzer eines roten Ford Ka. Nur noch schnell auf Beulen und Kratzer gecheckt konnte es los gehen.. Im Auto sitzend musste sich mein Hirn wiederwillen auf Linksfahren einstellen. Nach kurzem schauen wie alles funktionierte kam auch schon die erste Herausforderung, ein Kreisverkehrs. Gegen alle deutschen Regeln durchfuhren wir ihn und das sogar unfallfrei. Puh! Schwein gehabt. Auf der Bundesstraße A9 gelandet, navigierte uns Frank zum nördlichsten Punkt Schottlands namens John o Groats. Unser Weg in den Norden führte uns, entlang der Westküste, vorbei an sehr nett gelegenen Burgen und riesigen Sandstränden. Wäre das Wetter hier besser , könnte man Schottland für einen Badeurlaub durch aus in betracht ziehen. Denke, in 30 Jahren könnte es was werden. Oben angekommen wanderten wir oberhalb von Cliffs, mit Blick auf die Nordsee, zum Duncansby Head. Dies sind riesige Felsen welche sich kurz vor den Cliffs aus dem See erheben. Zur Info für unsere U-Boot Kapitäne in Scape Flow liegen zur Zeit keine lohnenswerten Ziele vor Anker. Zurück am Auto, planten wir unsere Rückfahrt, über die Highlands, nach Inverness. Wir entschieden uns noch ein wenig an der Nordküste bis Tongue zu fahren. Dort angekommen machten wir uns auf den Weg quer durch die Berge. Das Fahren in den Highlands war auf Grund von Straßen die ca. 2,50 m breit waren und überall frei herum laufenden Schafen recht anspruchsvoll. Nach endloser Weite, einer handvoll Häusern und 280 Meilen Fahrvergnügen erreichten wir glücklich und zufrieden die Zivilisation. Kurz noch das Auto vollgetankt und abgegeben machten wir uns auf zum Hostel, die Klamotten wechseln. Frisch und gut gelaunt suchten wir uns einen netten Italiener um uns eine gute Grundlage für Bier zu schaffen. Danach gings noch in einige PUB’s wo wir sehr talentierten Schotten bei Karaoke zu hörten. Dies ist anscheinend eines ihrer liebsten Hobby s neben Bier trinken. Ein paar Pints später suchten wir den Weg nach Hause um fit für den morgigen Tag zu sein. Für Morgen steht eine Bustour zu Nessi auf dem Plan. Gute Nacht. Bis denne!

In den Highlands



Konzentriert!!!


Frank und sein Schloß


Schottischer Strand


Duncansby Head


Schicke Cliffs

Sonntag, 13. Juli 2008

12.Juli Fahrt nach Inverness

Kurz gepackt, ging es früh am Morgen Richtung Busstation. Dort versuchten wir voller Ehrgeiz einen Bus nach Inverness zu bekommen, nach dem der Bus um 09:40Uhr und 10:40Uhr völlig ausgebucht war, bekamen wir mit leichter Wartezeit und einem Käffchen zwischendurch den 11:00Uhr Bus nach Inverness. Da wir die warte Zeit mit Leute glotzen verbracht haben, ist uns aufgefallen, dass wir nicht ganz dem modischen Stil Schottlands folgen. Fast jeder dritte, egal ob Männlein oder Weiblein, lief mit Gummistiefel von olivgrün bis pink herum. Das gibt Schweißfuß... Nun endlich im Bus angekommen, machten wir uns auf den Weg nach Inverness, Viele Stops später erreichten wir unser Ziel glücklich und zufrieden. Nach kurzer Orientierung machten wir zum Hostel auf. Wir fanden es mitten in der City an der Touri-Meile. Jetzt nur noch Zimmer beziehen und schon wäre alles perfekt gewesen. Tja, wäre da nur nicht unser heutiges Pech. Beim Ein-Checken schaute man uns mit großen Augen an und antwortet “Es gibt da ein Problem mit eurer Buchung”. Na super! Schnell um geschichtet, durften wir im Dachgeschoss des Hostel, den Personal vorbehaltenen Räumen nächtigen. Dies stellte sich als sehr angenehm heraus, da wir dort unsere Ruhe hatten. Nachdem wir alle Klamotten abgelegt und uns häuslich eingerichtet hatten, ging es ab Inverness zu erkunden. Im Ort eine kleine Runde gedreht, vorbei an allen Highlights, suchten wir zuerst etwas zu essen. Dies fanden wir in einem sehr gutem spanischen Restaurant. Danach zog es uns noch in einige PUBs. In welchen anscheinend das schottische Hobby im Singen voll ausgelebt wurde. Jedes PUB begeisterte seine Gäste mit Karaoke von talentierten schottischen Jugendlichen. Hier soll es ein Ende finden. Gruß, bis Morgen


Unterwegs!


Inverness


Inverness


Modetrend Glasgow



Zimmerblick Hostel

Samstag, 12. Juli 2008

11.Juli Loch Lomond

Satt und Guter Laune starteten wir in den Tag. Noch kurz ein Ticket in der City gekauft ging es mit Linienbus 215 zum Loch Lomond. Nach ca. 1 Stunde vorbei an Plattenbauten kamen wir endlich in Balloch an, welches der interessanteste Ort sein sollte. Mal schauen! Kurz orientiert ging es gradewegs zur Touristeninformation, da wir uns dort Infos über Touren erhofften. Richtig vermutet gab es eine Menge lohnenswerte Möglichkeiten. Da es ein großer See ist, entschieden wir uns kurz entschlossen ein Schiff zu entern. Wenig später waren wir für 6,50 Pfund auch schon Besitzer des stolzen Schiffes “ASTINA”, dort gut plaziert fuhr uns der Kapitain quer über den See. Es ging vorbei an malerischen Landschaften, Schössern, sowie an einem Schiffsfriedhof reicher Schotten. Glücklich an Land angekommen suchten wir uns das nächste Highlight zum erkunden. Durch die Tatsache, dass wir Powerschuhe trugen, lag es nahe eine Wanderung entlang des Sees zu machen. Nach einiger Anstrengung führte uns unser Weg über schottischen Rasen, durch Wälder vorbei an Burgen zurück in die Zivilisation. Dort angekommen gab es erstmal Käffchen. Frisch gestärkt siegten wir über schottische Kindergartenkinder im botanischen Orientierungslauf.. Es war leicht für uns all die versteckten Hinweise im Wald zu finden. Ohne Siegesprämie machten wir uns zum nächsten Restaurant auf, dort schnell Burger und Chips gespeist ging es wenig später zum Busbahnhof. Nach mehrmaligen Versuch nach Hause zukommen fanden wir einen Bus in Richtung Glasgow. Man sollte eben nicht vergessen die Hand zu heben wenn man mitfahren möchte. Naja es hat ja doch noch geklappt. Glück gehabt! Dann noch schnell zur Touristeninformation in Glasgow den Fahrplan für Morgen erfragen. Wir werden Richtung Inverness aufbrechen, die schöne Zeit in Glasgow findet nun sein Ende. Unsere Eindrücke von Glasgow waren sehr unterschiedlich, zum einen sieht man eine Stadt welche im victorianischen Baustil prahlt und von Schönheit und Elleganz nicht genug bekommen kann. Zum anderen zeigt sich die Stadt mit jede menge wunderschönen Gebäuden, in welchen das potential noch verbogen, hinter Schmutz der Jahrzehnte, liegt. Verlässt man die Touri-Meile stellt man schnell fest, dass einige Bausünden, in Form von Riesiger Betonbauten, in der Vergangenheit gemacht wurden sind. In diesen Vierteln gab es wenig Schönes zu sehen, man sah nur kaputte Fenster, etwas Müll auf der Straße und graue Fassaden, welche nicht ganz in den städtischen Glanz passten. Im ganzen ist Glasgow eine sehr schöne Stadt mit vielen unterschiedlichen Seiten und sehr freundlichsten Leuten. Abends besuchten wir zum Glück ohne Celtic-Trikot ein Ranger Fanpub um die Ecke um dort ein paar Pints zu trinken... . Viele Grüße aus Glasgow.


007 spionierte hier auch schon.


Loch Lomond


Auf der Suche nach der Schatzinsel.


Unser stolzes Schiff.


Schläfchen im Park.


Stoppt nicht für jeden. Man muss Wissen wie....